Wie sieht Zahnstein aus? An diesen Symptomen erkennen Sie ihn!

Wie sieht Zahnstein aus? An diesen Symptomen erkennen Sie ihn!

Wie sieht Zahnstein aus? Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Merkmalen, anhand derer Sie ihn identifizieren können. (Quelle: Sergii Kuchugurnyi/shutterstock.com)

Sie haben etwas auf Ihren Zähnen entdeckt, sind sich aber nicht sicher, ob das überhaupt Zahnstein ist? Sie möchten Zahnstein selbst entfernen, wissen aber nicht, wie genau er aussieht? Ein Besuch beim Zahnarzt kommt für Sie nicht infrage, weil Sie die Sache lieber selbst in die Hand nehmen möchten?

Wenn Sie eine dieser Fragen mit Ja beantworten können, dann sind Sie hier genau richtig.

In diesem Artikel klären wir die Frage Wie sieht Zahnstein aus?. Wie ist er gefärbt? Wie ist eine Beschaffenheit und an welchen Stellen entsteht er bevorzugt?

Welche Farbe hat Zahnstein?

Die Farbe von Zahnstein hängt vor allem von seinem Alter und von der Ernährung des Patienten ab. Grundsätzlich unterscheidet man 3 verschiedene Arten von Verfärbungen:

  • Weiß-gelblicher Zahnstein
    Weiß-gelblicher Zahnstein ist frischer Zahnstein, der sich erst vor Kurzem gebildet hat. In ihm haben sich noch keine nennenswerten Farbpigmente abgesetzt, sodass er noch recht hell erscheint.
  • Brauner Zahnstein
    Auf braunem Zahnstein haben sich bereits Farbpigmente abgesetzt. Doch nicht nur Rotwein, Kaffee und Zigaretten können für die Verfärbung verantwortlich sein, sondern auch Pigmente von Blut. Insbesondere dann, wenn sich der Zahnstein sehr nah am Zahnfleisch befindet.
  • Schwarzer Zahnstein
    Schwarzer Zahnstein ist die unappetitlichste Form von Konkrementen. Er wird auch als Black Stain bezeichnet. Farbpigmente, die in den meisten Fällen von Blut oder dem Teer von Zigaretten stammen, verursachen eine solch starke Verfärbung. Schwarzer Zahnstein kommt außerdem besonders häufig bei Kindern vor – die Gründe sind hier jedoch andere.

Wie ist Zahnstein beschaffen?

Wenn Sie mit der Zunge über den Zahnstein fahren, fühlt sich dieser rau an. Das liegt daran, dass er im Gegensatz zu Zahnschmelz über eine deutlich gröbere Oberfläche verfügt. Farbpigmente und Bakterien siedeln sich auf rauen Oberflächen besonders leicht an und lassen sich nur schwer wieder entfernen. Sie dient Ihnen als Schutz vor der Zahnbürste.

Wo bildet sich Zahnstein am häufigsten?

Speichel ist der wichtigste Motor bei der Entstehung von Zahnstein. Er enthält die Mineralstoffe, aus denen sich der Zahnstein später entwickelt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich Zahnstein vor allem dort bildet, wo der Speichel austritt. Sprich: An den Ausführungsgängen der Mundspeicheldrüsen.

Die Mundspeicheldrüsen befinden sich vor allem im Unterkiefer auf der Innenseite der Schneidezähne und im Oberkiefer an der Außenseite der ersten Backenzähne. Wenn Sie auf der Suche nach Zahnstein sind, sollten Sie zuallererst an diesen beiden Orten nachschauen. Empfehlenswert ist hier der Einsatz eines Mundspiegels. Dieser ist häufig in Zahnsteinentferner-Sets enthalten.

Zusätzlich kann sich Zahnstein in den Zahnfleischtaschen bilden. Er entsteht dort deutlich langsamer, weist aufgrund seiner Nähe zum Zahnfleisch jedoch häufiger braune oder schwarze Verfärbungen auf. Diese Art von Zahnstein ist schwieriger zu entfernen, da die Verletzungsgefahr des Zahnfleisches hier deutlich höher ist.

Fazit: Wie sieht Zahnstein aus?

Nun haben Sie einige wichtige Anhaltspunkte, mit denen Sie den lästigen Zahnstein recht gut ausfindig machen können.

Doch bedenken Sie: Wenn Sie sich nicht absolut sicher sind, holen Sie sich lieber einen professionellen Rat beim Zahnarzt ein. 

Zuletzt aktualisiert: 08. Juni 2020