Wie sieht Zahnstein aus? An diesen Symptomen erkennen Sie ihn!

Wie sieht Zahnstein aus? An diesen Symptomen erkennen Sie ihn!Sie sind sich nicht sicher, ob Sie unter Zahnstein leiden? Sie möchten ihn selbst entfernen, wissen aber nicht, wie er aussieht? Ein Besuch beim Zahnarzt kommt für Sie nicht infrage, weil Sie die Sache lieber selbst in die Hand nehmen möchten? Wenn Sie eine dieser Fragen mit Ja beantworten können, sind Sie hier an der richtigen Adresse.

In diesem Artikel klären wir die Frage Wie sieht Zahnstein aus?. Wie ist er gefärbt? Wie ist eine Beschaffenheit und wo entsteht er vornehmlich?

Welche Farbe hat Zahnstein?

Die Farbe von Zahnstein hängt vor allem von seinem Alter und von der Ernährung des Patienten ab. Grundsätzlich unterscheidet man 3 verschiedene Arten von Verfärbungen:

  • Weiß-gelblicher Zahnstein
    Weiß-gelblicher Zahnstein ist frischer Zahnstein, der sich erst vor Kurzem gebildet hat. In ihm haben sich noch keine nennenswerten Farbpigmente abgesetzt, sodass er noch recht hell erscheint.
  • Brauner Zahnstein
    Auf braunem Zahnstein haben sich bereits Farbpigmente abgesetzt. Doch nicht nur Rotwein, Kaffee und Zigaretten können für die Verfärbung sorgen, sondern auch Pigmente von Blut. Insbesondere dann, wenn sich der Zahnstein nah am Zahnfleisch befindet.
  • Schwarzer Zahnstein
    Schwarzer Zahnstein ist die unappetitlichste Form von Konkrementen. Farbpigmente, die in den meisten Fällen von Blut oder Zigaretten stammen, verursachen eine solch starke Verfärbung. Schwarzer Zahnstein kommt außerdem besonders häufig bei Kindern vor – die Gründe sind hier jedoch andere.

Wie ist Zahnstein beschaffen?

Wenn Sie mit der Zunge über den Zahnstein fahren, fühlt sich dieser rau an. Das liegt daran, dass er im Gegensatz zu Zahnschmelz über eine deutlich gröbere Oberfläche verfügt. Farbpigmente und Bakterien fühlen sich auf dieser rauen Oberfläche heimisch und lassen sich nur schwer wieder entfernen. Sie dient Ihnen als Schutz vor der täglichen Zahnhygiene.

Wo bildet sich Zahnstein am häufigsten?

Speichel ist der wichtigste Motor bei der Entstehung von Zahnstein. Er enthält die Mineralstoffe, aus denen sich der Zahnstein später entwickelt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich Zahnstein vor allem dort bildet, wo der Speichel austritt. Sprich: An den Ausführungsgängen der Mundspeicheldrüsen.

Die Mundspeicheldrüsen befinden sich vor allem im Unterkiefer auf der Innenseite der Schneidezähne und im Oberkiefer an der Außenseite der ersten Backenzähne. Wenn Sie Zahnstein selbst entfernen möchten, sollten Sie zuallererst an diesen beiden Orten nachschauen. Empfehlenswert ist hier der Einsatz eines Mundspiegels.

Zusätzlich kann sich Zahnstein in den Zahnfleischtaschen bilden. Er entsteht dort deutlich langsamer, weist aufgrund seiner Nähe zum Zahnfleisch jedoch häufiger braune oder schwarze Verfärbungen auf. Diese Art von Zahnstein ist schwieriger zu entfernen, da die Verletzungsgefahr des Zahnfleisches hier deutlich höher ist.

Fazit: Wie sieht Zahnstein aus?

Anhand dieser Informationen sollte es für Sie ein Leichtes sein, eventuell vorhandenen Zahnstein in Ihrem Mundraum aufzuspüren.

Doch bedenken Sie: Wenn Sie sich nicht absolut sicher sind, holen Sie sich lieber professionellen Rat beim Zahnarzt ein. Das gilt insbesondere für die selbstständige Entfernung des Zahnsteins.

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